Wanderfreunde aus Sundern und Schirgiswalde trafen sich zu einer gemeinsamen Wanderung, dieses Jahr in Wernigerode, der "Bunten Stadt am Harz" Jedes Jahr werden es mehr Wanderfreunde in Sundern und Schirgiswalde, die einmal im Jahr gemeinsam auf Tour gehen. Dieses Jahr - zum nunmehr dritten Male - trafen sich 33 Teilnehmer vom 17. bis 19. Juni 2011 in Wernigerode am Harz. Freitagnachmittag war Zeit für eine Stadtbesichtigung. Natürlich führte der Rundgang auch am Wernigeröder Rathaus vorbei, einem dominanten Gebäude am Marktplatz. Besonders bemerkenswert sind dort die geschnitzten Figuren, mit denen die Geschoss- und Dachüberstände verziert sind. Es gilt als eines der schönsten Rathäuser Europas. Abends trafen sich alle im Hotel Blocksberg zum gemütlichen Beisammensein. Die Vorsitzenden der Initiativkreise, Johannes Dittrich aus Schirgiswalde, und Meinolf Kühn aus Sundern, begrüßten herzlich die Anwesenden. Auch Sunderns Bürgermeister Detlef Lins und der ehemalige Schirgiswalder Bürgermeister Patric Jung richteten Dankesworte an die Teilnehmer. Nach einem reichhaltigen Abendbrot wurden viele Gespräche miteinander geführt, viele Wanderlieder gemeinsam gesungen und schwierige Rätselfragen gelöst. Für die Schirgiswalder war die Frage nach den beiden Ortschaften, die am Sorpesee liegen, nicht einfach und die Sunderner hatten Schwierigkeiten, die Länge der Spree von der Quelle bis zur Einmündung in die Havel zu bestimmen. Die Gewinner, Brigitte Peukert aus Sundern und Andrea Jung aus Schirgiswalde erhielten jeweils ein schönes Blumenbild vom Wanderfreund Ludwig Engelmann, das er selbst gemalt hatte. Am Sonnabend wurde auf den Brocken gewandert. Entgegen allen schlechten Wetterprognosen ging es bei Sonnenschein und paar Wolken hinauf auf den höchsten Berg Norddeutschlands (1141 m üNN). Kleine Schwierigkeiten beim Aufstieg waren bald überwunden, und alle konnten die herrliche Aussicht genießen. Man konnte noch zum Großen Inselsberg in Thüringen und zum Beispiel zum Petersberg nördlich von Halle an der Saale schauen. Zum Berggipfel fährt seit 1899, mit Unterbrechung in Folge der Deutschen Teilung, die schmalspurige Brockenbahn, die von einigen Teilnehmern benutzt wurde, die nicht so gut zu Fuß waren. Zurück ging es steil hinunter nach Schierke und von dort nach Wernigerode. Am Sonntag hatten wir uns zu einer Stadtführung in Quedlinburg angemeldet. Die Stadtführer informierten uns ausführlich über diese Stadt, die seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht und zu einem der größten Flächendenkmale in Deutschland gehört. Quedlinburg ist eine Stadt an der Bode nördlich des Harzes im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt). 994 war die Stadt bereits mit dem Stadtrecht versehen. In der historischen Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich über 1300 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten. Am Markt liegt das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz als Zeugnisse des Quedlinburger Damenstiftes. Nach der Stadtführung war bereits wieder die Zeit zum Abschied nehmen gekommen. Allen hatten offensichtlich diese drei Tage wunderbar gefallen und man war sich einig: Das war ein wunderschönes Treffen. Einige Fahrzeugbesatzungen nutzten anschließend noch die Zeit zu einem Abstecher nach Thale zum Hexentanzplatz. Leider war es dort sehr windig, so dass bald die Heimreise angetreten wurde. Diese schöne Tradition, gemeinsam zu wandern, wollen wir im nächsten Jahr voraussichtlich wieder im Juni und nach einem ersten Vorschlag in der Bayrischen Rhön fortsetzen. Wir laden schon heute alle Interessenten, jung und alt, herzlich dazu ein. Hans-Georg Otto i.A. des Initiativkreises Schirgiswalde - Sundern Sehen Sie nachfolgend auf den Seiten 1 bis 6 einige Momentaufnahmen von dieser gemeinsamen Wanderung. Die Fotos wurden von Hubert Wienecke, Heinz Berger und Hans-Georg Otto aufgenommen: |
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Wir waren sehr gut im Hotel "Blocksberg" in Wernigerode, Ortsteil Silstedt, untergebracht. |
Das Rathaus von Wernigerode ist das schönste Bauwerk der Altstadt. Der Bau wurde im Jahre 1277 erstmals erwähnt. Von 1492 bis 1498 wurde es umgestaltet. In den Jahren 1539 bis 1544 erhielt es seine heutige Form. |
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Das älteste Haus von Wernigerode in der Bildmitte wurde um 1400 als Tagelöhnerhaus gebaut. |
Meinolf Kühn machte gleich Bekanntschaft mit einer Brockenhexe. |
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Bilder vom Stadtrundgang in Wernigerode |
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Blick auf das Schloss Wernigerode Es liegt oberhalb der Stadt und wurde zwischen 1110 und 1120 von den Grafen von Wernigerode gebaut. In den Jahren 1862 bis 1883 entstand die heutige Form. |
Nach dem Stadtrundgang saßen wir vor dem Hotel in gemütlicher Runde beisammen. |
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Am Sonnabendvormittag bereiteten wir uns auf dem Parkplatz in Drei Annen Hohne auf unsere Wanderung auf den Brocken vor. |
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Auch die Harzer Schmalspurbahn dampfte nach oben. Für Eisenbahnfreunde ist so eine Kleinbahn immer ein schöner Anblick. |
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Guten Mutes und bei schönem Wetter begann die ca. 12 km Wanderung hinauf bis 1141 m üNN auf den Brocken. |
Meinolf Kühn bei einer kurzen Pause |
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