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Wanderfreunde aus Sundern und Schirgiswalde trafen sich zu einer gemeinsamen Wanderung - dieses Jahr in Rheinhessen - Gut gelaunt waren auch dieses Jahr wieder 24 Wanderfreunde, je zur Hälfte aus Sundern und Schirgiswalde, unterwegs. Gemeinsamer Treffpunkt war das "Tor zur Rhein-Terrasse", die Gemeinde Bodenheim südlich von Mainz. So ging auch die Wanderung am Freitag, dem 16. Juli 2010 bei heißem Sommerwetter durch die Weinanbaugebiete auf dem Rhein-Höhenweg von Bodenheim, über Nackenheim nach Nierstein und von dort am Rhein entlang nach Oppenheim. Viele schöne Aussichtspunkte öffneten den Blick auf die Weinanbaugebiete, die umliegenden Ortschaften sowie auf den Rhein. Die Zeit verging wie im Fluge. Interessantes wurde untereinander ausgetauscht; kannten sich doch viele bereits von der Wanderung im vergangenen Jahr im Kyffhäusergebiet. Abends zurück in Bodenheim lud uns der Chef des Weingutes und Gästehauses, in dem wir übernachteten, noch zu einer Rundfahrt durch seine Weinberge und zu einer Weinprobe in seiner Straußwirtschaft ein. Sonnabend, der 17. Juli 2010 stand ganz im Zeichen von Besichtigungen der Landeshauptstadt Mainz. Fachkundig erläuterte uns Frau Dr. Claus markante Stätten, wie das Römerlager, die Zitadelle, die Stephanskirche mit den berühmten Chagallfenstern, die Augustinergasse, den Markt, den Fischtorplatz u.a.m. Natürlich führte der Rundgang auch zum Rheinufer. Der Höhepunkt war zweifellos die Besichtigung des Hohen Doms zu Mainz. Der Mainzer Dom verfügt heute über eine der kompliziertesten und größten Orgelanlagen Europas. Sieben Orgelwerke wurden möglichst unscheinbar in den Kirchenraum eingefügt. Die Orgeln des Mainzer Doms haben 114 Register mit 7984 Pfeifen. Dies und viel mehr erläuterte uns Herr Daniel Beckmann, der Erste Domorganist. Wir hatten das außergewöhnliche Erlebnis, einer kleinen Orgelmatinee beizuwohnen. Alle Teilnehmer, zu denen auch die Bürgermeister Detlef Lins aus Sundern und Patric Jung aus Schirgiswalde gehörten, waren sich einig: Das war ein wunderschönes Treffen, das perfekt von der Sunderner Seite organisiert worden war. Herzlichen Dank dafür! Diese schöne Tradition wollen wir im nächsten Jahr - voraussichtlich im Mai und nach einem ersten Vorschlag im Harz - gemeinsam fortsetzen. Wir laden schon heute alle Interessenten, jung und alt, herzlich dazu ein. Nachfolgend sehen Sie einige Momentaufnahmen von den Eindrücken dieser Tage, ergänzt mit einigen wenigen geschichtlichen Erläuterungen. |
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Vor Beginn der Wanderung am 16. Juli 2010 am Kapellenhof in Bodenheim |
Wanderung durch die Weinanbaugebiete |
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In Nackenheim - Blick auf die katholische Pfarrkirche St. Gereon. Diese wurde 1731 geweiht. |
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Wanderung durch Nackenheim |
Geschaffen für Kinder - wunderschöne Märchenfiguren |
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Auf dem Rhein-Höhenweg mit Blick auf die Gemeinde Nierstein. Nierstein liegt in Rheinhessen am Rhein, zwischen Mainz und Worms. Die Gemeinde hat etwa 7800 Einwohner und besitzt eine Fläche von 19,34 km². Vor 2000 Jahren befand sich an der Stelle des heutigen Nierstein eine römische Siedlung, die den Namen Bauconica Nova trug. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nierstein im Jahre 742. |
Blick vom "Roten Hang" über den Rhein. Oberhalb von Nierstein liegt eine als "Roter Hang" bezeichnete Steillage aus rotem Tonschiefer, die sich vom nördlichen Nackenheim bis zum westlichen Schwabsburg hin erstreckt. |
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Bei einer Wanderpause wurde Schatten gesucht, denn die Sonne meinte es sehr gut mit uns. |
Bei einem kühlen Erfrischungsgetränk auf dem Marktplatz der rheinhessischen Kleinstadt Oppenheim, dem heutigen Ziel unserer Wanderung. Oppenheim hat etwa 7100 Einwohner und eine Fläche von 7,09 km². Im Jahre 765 fand das fränkische Dorf seine erste urkundliche Erwähnung. Funde weisen darauf hin, dass früher hier römische Bauten gestanden haben, wahrscheinlich das Römische Militärlager Buconica. |
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Wer von weitem die Dominanz der gewaltig und beschützend wirkenden Katharinenkirche (13.-15. Jh.) über der Altstadt Oppenheims sieht, kann nachvollziehen, warum einige Stimmen behaupten, dass es sich um das bedeutendste gotische Bauwerk zwischen dem Kölner Dom und dem Straßburger Münster handelt. |
Neben dem Straßburger Münster und dem Kölner Dom zählt die Evangelische Kirche zu St. Katharinen in Oppenheim zu den schönsten und bedeutendsten gotischen Bauwerken am Rhein. Ihr Bau wurde um 1220 begonnen und 1439 beendet. Die verschiedenen Baustile sind deutlich erkennbar an den beiden romanischen Türmen (begonnen um 1220), dem frühgotischen Ostchor und Querschiff (begonnen 1262), dem hochgotischen Langhaus mit Seitenschiffen (1327-1370) und dem spätgotischen Westchor (1415-1439). |
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